WegWahl - Dein Weg. Deine Wahl.
WegWahl unterstützt Nutzerinnen und Nutzer dabei, im Alltag das passende Verkehrsmittel zu wählen. Die App vergleicht Zug, Auto und Velo anhand von Zeit, Kosten und CO₂ und erstellt personalisierte Mobilitätsempfehlungen.
WegWahl unterstützt Nutzerinnen und Nutzer dabei, im Alltag das passende Verkehrsmittel zu wählen. Die App vergleicht Zug, Auto und Velo anhand von Zeit, Kosten und CO₂-Ausstoss und berücksichtigt persönliche Präferenzen. So entsteht eine transparente Entscheidungshilfe für bewusstere Mobilität.
Ausgangslage
Mobilität gehört für viele Menschen zum täglichen Leben. Gerade junge Menschen nutzen häufig mehrere Verkehrsmittel: den öffentlichen Verkehr, das Velo oder situativ auch das Auto. Bestehende Apps wie SBB Mobile oder Google Maps liefern zwar hilfreiche Informationen, decken aber oft nur einzelne Aspekte ab.
Dadurch entsteht im Alltag ein Problem: Wer wissen möchte, welches Verkehrsmittel wirklich am besten passt, muss Informationen aus verschiedenen Quellen zusammensuchen. Kosten, Zeitaufwand und ökologische Auswirkungen sind nicht immer direkt vergleichbar.
Unsere Interviews haben gezeigt, dass sich insbesondere junge, mobile Personen mehr Transparenz bei ihren Mobilitätsentscheidungen wünschen. Sie möchten ihre Wege hinsichtlich Kosten, Zeit und Umwelt besser einschätzen und optimieren können.
Problem und Idee
Das Problem liegt nicht darin, dass es zu wenige Mobilitätsangebote gibt. Vielmehr fehlt eine einfache Übersicht, die verschiedene Optionen vergleichbar macht und dabei auf individuelle Benutzerbedürfnisse eingeht.
Die zentrale Frage ist:
Welche Weg-Option passt heute unter Berücksichtigung meiner persönlichen Prioritäten bei Zeit, Kosten und CO2-Ausstoss am besten zu meiner Situation?
Wie in der Fragestellung bereits angedeutet, hängt die Antwort darauf oft nicht nur von der schnellsten Verbindung ab. Für manche Personen ist der Preis entscheidend, für andere die Nachhaltigkeit oder die Reisezeit. WegWahl übersetzt diese individuell gewichteten Präferenzen in personalisierte Mobilitätsempfehlungen.
Methodik
Unser Ziel war es, ein App-Konzept zu entwickeln, das Nutzerinnen und Nutzer bei alltäglichen Mobilitätsentscheidungen unterstützt. Im Zentrum steht dabei der Vergleich von Zug, Auto und Velo anhand der Kriterien Zeit, Kosten und CO₂-Ausstoss. Zusätzlich berücksichtigt WegWahl persönliche Präferenzen, damit eine individuell passende Empfehlung entsteht.
- Nutzerverständnis und Problemvalidierung
Im ersten Schritt durchlaufen Nutzerinnen und Nutzer ein kurzes Onboarding. Dabei erfassen sie grundlegende Informationen zu ihrer persönlichen Mobilitätssituation. Dazu gehören beispielsweise, ob sie Zugang zu einem Auto haben, welches ÖV-Abo sie besitzen, wie lange maximale Fusswege zum öV dauern dürfen und ob ein eigenes Velo verfügbar ist.

- Persönliche Präferenzen als Kern von WegWahl
Ein zentrales Element von WegWahl ist die Personalisierung. Nutzerinnen und Nutzer können festlegen, welche Kriterien ihnen besonders wichtig sind. Dabei stehen Zeit, Kosten und Umwelt im Vordergrund.

- Vergleich von Zug, Auto und Velo
Nach der Eingabe von Start und Ziel vergleicht WegWahl verschiedene Mobilitätsoptionen. Im aktuellen Fokus stehen Zug, Auto und Velo. Diese Optionen werden anhand einheitlicher Kriterien gegenübergestellt: Reisezeit, Kosten und CO₂-Ausstoss. Die App zeigt nicht nur, welche Route möglich ist, sondern macht sichtbar, welche Option gemäss den eigenen Präferenzen am besten abschneidet.

- Abo-Empfehlung als Premium-Feature
Neben der unmittelbaren Wegwahl enthält das Produktkonzept eine Abo-Empfehlung. Diese Funktion analysiert das Mobilitätsverhalten über einen bestimmten Zeitraum und prüft, ob sich beispielsweise ein Halbtax, GA oder eine andere Abo-Option für den öffentlichen Verkehr lohnt.

Mockup-Video
- Technischer Proof of Concept
Ergänzend zum Figma-Prototyp wurde ein technischer Proof of Concept erstellt. Dieser wurde im Jupyter Notebook umgesetzt. Dabei werden Start- und Zielort verarbeitet, externe APIs abgefragt und die Ergebnisse strukturiert verglichen. Der Figma-Prototyp zeigt das geplante Nutzungserlebnis, während der Proof of Concept die technische Machbarkeit überprüft.
Gruppe 18: Bavalan Baskar, Janic Fankhauser, Laurent Nils Läubli, Luca Sarbach, Nils Hinden, Sandro Michel