RainSave: Regenwasser clever nutzen
Trinkwasser für die WC-Spülung? Muss nicht sein. RainSave sammelt Regenwasser vom Dach und nutzt es clever für WC Spülungen. Weniger Kosten, weniger Ressourcenverbrauch mit einem Rechner, der die Rentabilität sofort zeigt.
Ausgangslage
In der Schweiz wird täglich hochwertiges Trinkwasser für Anwendungen genutzt, die eigentlich keine Trinkwasserqualität benötigen – insbesondere für WC-Spülungen. Gleichzeitig fällt jedes Jahr eine grosse Menge Regenwasser an, die meist ungenutzt in die Kanalisation fliesst.
Besonders stark zeigt sich dieses Problem bei grossen Gebäuden wie Schulen. Sie verbrauchen täglich grosse Mengen Wasser und verfügen gleichzeitig über grosse Dachflächen, auf denen Regenwasser gesammelt werden könnte.
Unsere Idee war deshalb:
Regenwasser sinnvoll sammeln, speichern und für WC-Spülungen nutzen.
Unsere Lösung
RainSave ist ein modulares Regenwassernutzungssystem für grössere Bauten wie Schul-, Büro und Einkaufsgebäude.
Das System sammelt Regenwasser vom Dach, speichert es in einer Zisterne und leitet es nach einer Filterung in ein separates Leitungssystem für WC-Spülungen weiter. Dadurch kann der Trinkwasserverbrauch deutlich reduziert werden.
Das System ist speziell darauf ausgelegt, auch in bestehende Gebäude integriert zu werden, da Schulhäuser nur selten komplett neu gebaut werden.
3D-Visualisierung RainSave BFH Campus Marzili
Das 3D-Modell wurde mit Unterstützung von ChatGPT/OpenAI erstellt und auf Grundlage des von mir bereitgestellten Bauplans beziehungsweise Grundrisses aufgebaut. Zusätzlich wurden die Projektangaben sowie Referenzbilder des BFH Campus Marzili berücksichtigt. Die Darstellung zeigt das RainSave-System mit Dachfläche, Regenwasserleitung, Zisterne, Pumpe und der Nutzung des gesammelten Regenwassers für WC-Spülung und Bewässerung. Das Modell ist eine realitätsnahe, schematische Visualisierung und dient zur verständlichen Veranschaulichung des geplanten Systems.
Warum Schulgebäude?
Zu Beginn richtete sich unsere Idee eher an private Haushalte. Während der Recherche wurde jedoch schnell klar, dass grössere Gebäude deutlich interessanter sind.
Schulen eignen sich besonders gut, weil:
- viele Personen täglich dieselben WC-Anlagen nutzen
- grosse Dachflächen vorhanden sind
- öffentliche Gebäude langfristig genutzt werden
- Gemeinden und Kantone oft nachhaltig investieren möchten
Deshalb fokussieren wir uns auf öffentliche Schulgebäude.
Rentabilitätsrechner
Geben Sie Ihre Gebäudedaten ein — Kosten und Einsparungen berechnen sich automatisch.
| Zisterne / Tank (inkl. Einbau) | – |
| Pumpe + Steuerung + Nachspeisung | – |
| Filter (Dach + Zisterne) | – |
| Leitungsnetz (sep. Regenwassernetz) | – |
| Erdarbeiten / Aushub | – |
| Planung, Ingenieur & Baubewilligung | – |
| GESAMTINVESTITION (einmalig) | – |
| Wartung + Strom (pro Jahr) | – |
Bitte Daten eingeben.
| Kriterium | Wert | Bewertung |
|---|---|---|
| Payback-Zeitraum | – | – |
| Deckungsgrad | – | – |
| Netto-Einsparung/Jahr | – | – |
| Gesamtgewinn 30 Jahre | – | – |
Quellen: MeteoSchweiz (Niederschlag) · SVGW Wasserstatistik 2022 (Verbrauch, Preise) · raintec.ch · benz24.ch · regenfaenger.ch · ofri.ch (Installationskosten Kanton Bern) · SN 592 000 · Abflussbeiwert ψ = 0.85 (RAINTEC AG Schweiz). Alle Werte sind Richtwerte und können je nach Gebäude abweichen.
Fazit & Ausblick
Insgesamt zeigt unser Projekt, dass Regenwassernutzung in Schulgebäuden technisch möglich und langfristig sinnvoll sein kann. Besonders im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sehen wir grosses Potenzial.
Für die Zukunft könnten Pilotprojekte in einzelnen Gemeinden helfen, praktische Erfahrungen zu sammeln und die Wirtschaftlichkeit genauer zu prüfen.
Langfristig könnte RainSave dazu beitragen, den Trinkwasserverbrauch öffentlicher Gebäude nachhaltig zu reduzieren.
Das Projekt verbindet Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Überlegungen und könnte insbesondere für Gemeinden eine interessante Lösung für zukünftige Infrastrukturprojekte darstellen.
Entwickelt von:
Sandra Alice Anaheim, Jang-Hui Michael, Gioele Calabrò, Timothy Jenni und Lars Huggler